Bundesplatz-Kino
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Donnerstag, den 10.09.2026:
16:30 Bundesplatz-Kino:
Vaterland18:15 Bundesplatz-Kino:
Vaterland20:15 Bundesplatz-Kino:
filmPOLSKA: The Town That Drove Away (Omd+eU)
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Berlin, Berlin, Berlin (1970) & Kurzschluß (1971)
Das Schweigen / Tystnaden (1963)
Das siebente Siegel / Det sjunde inseglet (1957)
Dore Jacobs - Bewegung spricht
Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse (1984)
filmPOLSKA 2026
filmPOLSKA: Child of Dust (Omd+eU)
filmPOLSKA: Kingdom (Omd+eU)
filmPOLSKA: LARP (Omd+eU)
filmPOLSKA: No Ghosts On Good Street (Omd+eU)
filmPOLSKA: Permit (Omd+eU)
filmPOLSKA: Silver (Omd+eU)
Hiddensee
L’année dernière à Marienbad / Letztes Jahr in Marienbad (1961, OmU)
Vampyr (1932, 35mm)
Wie zwei fröhliche Luftschiffer (1969, 35mm)
Wunderschöner
Eintrittspreise
- Erwachsene 10,-- €
- Ermäßigt 9,-- €
- Kinder (bis 12 J.) 6,-- €
- Kinotag (MI) 8,-- €
Cosima Filmtheater
Eva Lichtspiele
filmPOLSKA 2026
Vom 10. September bis zum 16. September findet wieder das größte polnische Filmfestival außerhalb Polens bei uns statt. Wir zeigen alle 7 Filme des Wettbewerbs.
Jeden Tag gibt es einen auserwählten Film in der Abendvorstellung zu sehen. Zudem werden bei den meisten Vorstellungen Gäste anwesend sein und wir freuen uns auf einen regen Austausch mit dem Publikum im Anschluss an die Filmscreenings.
Mehr Infos folgen in Kürze hier und unter: Polnisches Institut Berlin
FRAU WINKLER VERLÄSST DAS HAUS
Zum Kinostart ab 1. Oktober!
Deutschland | 2026 | 108 Min. | Drama/Komödie
Regie: Doris Dörrie
Mit Angela Winkler, Laura Tonke, Josef Ellers, Via Jikeli, Eugene Boateng, Zoë Baier
Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi (Laura Tonke) und Enkelin Billie (Zoë Baier). Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst "belesenen" Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?
Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an.
WATCHING PEOPLE WATCHING BIRDS
Ab 1. Oktober bei uns im Programm.
Und vorab am 30. September um 20 Uhr bei uns in der DOK Premiere, präsentiert vom Haus des Dokumentarfilms. Moderation: Wolfgang Jacobsen
Deutschland | 2026 | 92 Min.
Dokumentarfilm
Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken
* Dokfest München 2026
* Festival des deutschen Films 2026
Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat.
Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt. Unser Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die uns mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern. So begegnen wir auch dem weltberühmten Autor Jonathan Franzen, der sagt: "Ein Grund, warum Wildvögel so wichtig sind (…) ist der, dass sie unsere letzte, beste Verbindung zu einer natürlichen Welt darstellen, die ansonsten im Schwinden begriffen ist."
Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.
LEICA - EIN JAHRHUNDERT IN BILDERN
Ab 12. November!
2026 | Deutschland | 92 Min. | FSK 12
Ein Film von Reiner Holzemer
Vor gut 100 Jahren erfindet LEICA die Kleinbildkamera und verändert damit die Geschichte der Fotografie für immer. Fotografen können nun ihre Kamera mitnehmen und das Geschehen um sie herum dokumentieren. Die Geburtsstunde der Street Photography, Reportage und des Fotojournalismus.
LEICA – EIN JAHRHUNDERT IN BILDERN beleuchtet diesen Wandel der globalen visuellen Kultur und lädt uns ein, 100 Jahre Dokumentarfotografie zu erkunden – mit Werken renommierter Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado, Steve McCurry, Jane Evelyn Atwood, Ralph Gibson und Alex Webb sowie zeitgenössischer Künstler wie JR, Greg Williams und Ragnar Axelsson und Hunderten von Bildern ihrer bahnbrechenden Arbeiten.
Hier finden Sie den Trailer!
LIEBLINGSMENSCHEN
LIEBLINGSMENSCHEN - DIE AUSSERGEWÖHNLICHE FREUNDSCHAFT VON AGNES UND AMIR
Ab 19. November!
Deutschland | 2026 | 108 Min. | FSK 6
Regie: Helena Hufnagel
Mit Katharina Thalbach, Bardo Böhlefeld, Ulrike Kriener, Noah Saavedra, Ronald "Ronny" Zehrfeld, Rainer Bock, Jannik Schümann, Sara Fazilat
LIEBLINGSMENSCHEN – DIE AUSSERGEWÖHNLICHE FREUNDSCHAFT VON AGNES UND AMIR unter der Regie von Helena Hufnagel feierte seine Weltpremiere am 28. Juni beim 43. Filmfest München. Der Film ist inspiriert von einer wahren Freundschaft: Amir ist 31, schwul und gerade aus dem Iran geflüchtet. Agnes ist 101, ein Berliner Original und immer noch zu jung fürs Altersheim (findet sie). Die beiden ziehen zusammen, werden Freunde – und retten einander das Leben.