Bundesplatz-Kino

Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Wir zeigen heute,
Donnerstag, den 18.06.2026:


16:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Ensemble Modern - Why We Play

18:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Ein Sommer in Paris (OmU)

20:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow The Love That Remains

Eintrittspreise

Wir empfehlen auch den Besuch unserer Nachbarkinos:
Pfeil Cosima Filmtheater
Pfeil Eva Lichtspiele

BÄRBEL BOHLEY - TAGEBUCH EINER AUFLEHNUNG

Ab 18. Juni bei uns im Programm.

Deutschland | 2026 | 96 Min.
Dokumentarfilm
Regie: Fosco Dubini, Barbara Marx
Mit Lilli Fichtner

In den Jahren 1988/89 kam es in kurzer Zeit zu radikalen Veränderungen in der DDR, die schließlich ihr Ende einläuteten. Diese Phase in der Geschichte des Unrechtsstaates steht ebenso im Zentrum der Doku "Bärbel Bohley" wie die titelgebende zentrale Figur der DDR-Bürgerrechtsbewegung. Dabei nutzen die Macher die Tagebucheinträge der Aktivistin und Künstlerin, um ihre Emotionen und ganz persönlichen Ansichten greifbar zu machen. Ergänzend kommen historische Originalaufnahmen und aktuelle Interviews mit Ex-Weggefährten hinzu, die erhellende, spannende Einblicke in die Wendejahre und den Kampf der Bürgerrechtler gewähren.

THE LOVE THAT REMAINS

Ab 18. Juni bei uns im Programm.

Island, Dänemark, Schweden, Frankreich | 2025 | 109 Min.
Drama, Komödie
Originaltitel: Ástin sem eftir er
Regie: Hlynur Pálmason
Mit Saga Garðarsdóttir, Sverrir Gudnason, Ída Mekkín Hlynsdóttir, Þorgils Hlynsson, Grímur Hlynsson

Gemeinsam mit ihren drei Kindern und Familienhund "Panda" führen Anna und Magnús ein unaufgeregtes Leben an der weiten Küste Islands. Magnús, der von allen nur Maggi genannt wird, ist als Hochseefischer oft tagelang auf dem Meer, während Anna auf ihren Durchbruch als Künstlerin hofft. Dazwischen wandern sie mit den Kindern in den Bergen, stechen Fische auf den Seen, laufen Schlittschuh, schießen Bogen, sammeln Heidelbeeren oder beobachten Wildpferde und Wale. Dabei haben sich Anna und Maggi schon vor einer ganzen Weile getrennt. Doch irgendwie schaffen es die beiden nicht, auch ihre Leben voneinander zu trennen. Ist es nur der Kinder wegen oder ist da vielleicht noch eine Form von Liebe, die geblieben ist?

Mit THE LOVE THAT REMAINS gelingt dem vielfach preisgekrönten Regisseur Hlynur Pálmason ein Kunststück an verspieltem Minimalismus, das den wundersamen Zauber alltäglicher Momente feiert – und dahinter tiefe Wahrheiten über das Leben findet. Die vielfältige Schönheit der isländischen Natur ist hier nicht bloße Kulisse, sondern auch Spiegel der Figuren, die rau und sanft, warm und kalt, lustig und ernst sein dürfen. Mit gewitztem Einfallsreichtum und in Bildern großer Sinnlichkeit erzählt, ist THE LOVE THAT REMAINS ein Film, der die Seele durchatmen lässt und noch lange im Gedächtnis bleibt.

»The Love That ­Remains« lässt einen etwas ratlos zurück – und träumerisch verzaubert.
epd Film 6/2026.

HER (2013)

PSYCHE & FILM am 23. Juni bei uns im Programm.

USA | 2013 | 122 Min.
Spielfilm
Regie: Spike Jonze
Mit Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson, Rooney Mara, Amy Adams, Chris Pratt u.a.

Spike Jonzes preisgekrönter Film «Her» erzählt mit großer Feinfühligkeit, leiser Melancholie und einem genauen Blick für Zwischentöne die Geschichte von einem Ghostwriter für Liebesbriefe (Ausnahmeschauspieler Joaquin Phoenix), der eine Beziehung zu dem personalisierten Computer-Betriebssystem mit Stimme (Scarlett Johansson) entwickelt. Dabei geht es weniger um Technik als unter anderem um die Frage, wie Nähe überhaupt entsteht. Was macht eine Verbindung wirklich aus und woran merken wir, dass wir jemandem nahe sind?
Oscar für das beste Originaldrehbuch.

JAZZ FILM REIHE: RAY (OmU, 2004)

Im Sommer erwartet Sie wieder eine Jazz Film Reihe bei uns im Bundesplatz-Kino.

Den Auftakt macht am Sonntag, den 28. Juni um 20:00 der Film RAY (OmU, 2004).

USA, 2004
Länge: 152 Minuten
Regie: Taylor Hackford
Buch: James L. White
Kamera: Pawel Edelman
Musik: Ray Charles · Craig Armstrong
Schnitt: Paul Hirsch
Darsteller: Jamie Foxx (Ray Charles), Kerry Washington (Della Bea Robinson), Regina King (Margie Henricks), Clifton Powell (Jeff Brown), Harry J. Lennix (Joe Adams)

Ausgezeichnet mit zwei Oscars: Bester Hauptdarsteller: Jamie Foxx & Bester Ton: Steve Cantamessa, Scott Millan, Greg Orloff und Bob Beemer


Der phänomenale Aufstieg des blinden Sängers Ray Charles vom schwarzen Außenseiter zu einem der einflussreichsten Musiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Filmbiografie besticht durch eine erlesene Auswahl von Songs, die differenzierte schauspielerische Darstellung des Protagonisten und eine gelungene dramaturgische Inszenierung der frühen Jahre des Sängers, wobei sich energetische Musiksequenzen mit stilisierten Rückblenden und intimen Einblicken in sein Privatleben abwechseln. Trotz des etwas aufdringlichen Happy End eine ergreifende Hommage an Ray Charles und seinen innovativen Musikstil. - Sehenswert ab 12.



INGEBORG BACHMANN - JEMAND, DER EINMAL ICH WAR

Ab 25. Juni bei uns im Programm.

Deutschland, Österreich | 2026 | 95 min
Dokumentarfilm
Regie: Regina Schilling
Mit Sandra Hüller, Ingeborg Bachmann, Max Frisch, Paul Celan, Hans Werner Henze

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

AUF ZWEI RÄDERN

Ab 9. Juli bei uns im Programm.

Frankreich | 2024 | 89 Min.
Tragikomödie
Originaltitel: À bicyclette !
Regie: Mathias Mlekuz
Mit Mathias Mlekuz, Philippe Rebbot, Josef Mlekuz, Adriane Gradziel, Marziyeh Rezaei

Manchmal weist der Blick zurück den Weg nach vorn: Gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe und Hund Lucky steigt Filmemacher Mathias aufs Fahrrad und begibt sich auf einen ebenso ungewöhnlichen wie persönlichen Trip quer durch Europa. Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias‘ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor selbst unternommen hat – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als leise Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Mit jeder Etappe nähern sich die beiden Freunde mal auf berührende, mal auf humorvolle Weise dem Verlust – und feiern doch das Leben.

AUF ZWEI RÄDERN ist ein zutiefst berührendes und zugleich lebensbejahendes Roadmovie voller Wärme, Witz und Menschlichkeit, das mühelos zwischen feiner Situationskomik und Ernst, Melancholie und tröstlicher Freude balanciert. In Frankreich avancierte der Film zum Publikumsliebling und wurde auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet.

DER KLANG DER STRADIVARI

Ab 6. August bei uns im Programm.

Frankreich | 2025 | 102 Min.
Komödie, Musikfilm
Originaltitel: Les Musiciens
Regie: Grégory Magne
Mit Valérie Donzelli, Frédéric Pierrot, Mathieu Spinosi, Emma Ravier, Daniel Garlitsky

Astrid steht kurz davor, Musikgeschichte zu schreiben und den Traum ihres verstorbenen Vaters zu erfüllen: vier weltberühmte Stradivari zum ersten Mal für ein Konzert zu vereinen. Doch die Harmonie endet bei den kostbaren Streichinstrumenten. Die für das Projekt engagierten Solisten Lise, George, Peter und Apolline beherrschen zwar virtuos ihre Saiten, aber nicht ihre Emotionen. Während der Proben auf dem abgeschiedenen Chateau prallen Eitelkeiten, alte Rivalitäten und künstlerische Differenzen aufeinander. Um das Jahrhundertprojekt vor dem Scheitern zu retten, bittet Astrid den exzentrischen Komponisten Charlie Beaumont um Hilfe. Nun liegt es an ihm, aus vier Einzelkämpfern ein Quartett zu formen und den unvergleichlichen Klang der Stradivari zum Leben zu erwecken.

Mit einem wundervollen Ensemble aus Musikern und Schauspielern sowie einer eigens für den Film komponierten Partitur entfaltet Grégory Magne eine feingeistige Komödie über die Kunst des Zusammenspiels auf der Bühne wie im Leben. DER KLANG DER STRADIVARI ist ein Fest für die Sinne und eine Einladung, die Magie dieser einzigartigen Instrumente im Kino zu erleben.

HIDDENSEE

Ab 20. August bei uns im Programm.

Deutschland | 2025 | 123 Min.
Dokumentarfilm
Regie: Annekatrin Hendel

Ein poetischer wie beunruhigender Dokumentarfilm voller visueller und erzählerischer Kraft.

Seit jeher ist Hiddensee ein Sehnsuchtsort der Freiheit. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er und verwebt dabei Landschaft, Geschichte und Schicksale zu einem faszinierenden Porträt. Dabei ist die Ostseeinsel damals wie heute gezeichnet von den politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen.

filmPOLSKA 2026

Vom 10. September bis zum 16. September wird wieder das Festival filmPOLSKA bei uns zu Gast sein. Jeden Tag gibt es einen auserwählten Film in der Abendvorstellung zu sehen. Zudem werden bei den meisten Vorstellungen Gäste anwesend sein und wir freuen uns auf einen regen Austausch mit dem Publikum im Anschluss an die Filmscreenings.

Mehr Infos folgen in Kürze hier oder unter: Polnisches Institut Berlin