Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Mittwoch, den 20.03.2019:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Der verlorene Sohn

18:00 Bundesplatz-Kino:
Yuli

20:30 Bundesplatz-Kino:
The Sisters Brothers

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele

In Kürze zeigen wir...

Seit dem 20.1. jeweils sonntags 15.30 Uhr: Hommage an HARRY BAER

Harry Baer als Darsteller steht im Mittelpunkt, aber natürlich geht es auch um Fassbinder, mit dem er über die ganzen Jahre als Assistent / künstlerischer Mitarbeiter eng zusammengearbeitet hat. Aber eben nicht nur.
Harry Baer wird bei allen Vorstellungen als Gast dabei sein!!

24.3.: LUDWIG - REQUIEM FÜR EINEN JUNGFRÄULICHEN KÖNIG (1972)
Zu Gast: Hans Jürgen Syberberg

31.3.: HARDER UND DIE GÖRE (2013)

Ab 21. März:

DAS HAUS AM MEER
von Robert Guédiguian

Das Haus am Meer
von Robert Guédiguian

Frankreich 2017 107 Minuten DF + OmU (Starttermin: 21.03.2019)

mit Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Jaques Boudet, Anaïs Demoustier u.a.

Als ihr Vater schwer erkrankt, kehren Angèle, eine berühmte Theaterschauspielerin (Ariane Ascaride) und Joseph, ein idealistischer Gewerkschaftler (Jean-Pierre Darroussin) in den kleinen Küstenort nahe Marseilles zurück, in dem sie aufgewachsen sind und in dem ihr Bruder Armand (Gérard Meylan) seit Jahren die Stellung im kleinen Restaurant der Familie hält. Zusammen müssen sie entscheiden wie es mit dem Haus, dem Restaurant und ihrem Vater weiter gehen soll.
Am Ort ihrer Kindheit und Jugend werden die drei Geschwister mit glücklichen und traurigen Erinnerungen konfrontiert, die sie wieder zueinander finden lassen.

Es gelingt Robert Guédiguian und seinen wunderbaren Schauspielern mühelos, in einer einfachen Geschichte jene großen Probleme zu verhandeln, die nicht nur die französische Gesellschaft gegenwärtig umtreiben, sondern ganz Europa: Generationenkonflikte, zerstreute Familien, Klassenunterschiede, Flüchtlingselend – und die alles entscheidende Frage danach, wie wir leben wollen?



Ab 28.März:

VORHANG AUF FÜR CYRANO von ALEXIS MICHALIK


Manchmal bedarf es eines Umwegs. Alexis Michalik wollte bereits seit Ende der 1990er Jahre diesen Film machen, fand aber keinen Finanzier. Dabei war die Idee, einen Film über die Erschaffung des Stücks „Cyrano de Bergerac“ zu machen, der ganz im Stil von „Shakespeare in Love“ war, eigentlich nicht übel. Als Michalik Jahre später eine Bühnenversion davon sah, machte er aus seiner Geschichte auch ein Bühnenstück und hatte derartigen Erfolg, dass eine Verfilmung nur eine Frage der Zeit war. Für den Zuschauer ist das eine glückliche Fügung, ist „Vorhang auf für Cyrano“ doch ein prächtig ausgestatteter, sehr vergnüglicher Film.(programmkino)



Am Sonntag 31.03. um 11.00 Uhr

SCALA ADIEU - VON WINDELN VERWEHT von DOUGLAS WOLFSPERGER
in Anwesenheit des Regisseurs und OLIVER SCHRUOFFENEGER, Bezirksstadtrat Charlottenburg – Wilmersdorf | Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt.

Die Schließung eines Programmkinos in Konstanz wird zum bürgerlichen Trauerspiel in einer von kommerziellen Interessen gesteuerten Möchtegern-Großstadt. Im Hintergrund blühen Filz und Klüngel, eine Bürgerinitiative wird gegründet, es gibt Proteste und Demos, doch am Ende wird das Kino doch zum Drogeriemarkt. Douglas Wolfspergers Dokumentarfilm ist alles andere als eine Elegie auf das „Scala“, sondern eine muntere Lektion in bürgerlichem Ungehorsam. Der Ton bleibt leise optimistisch, denn es geht um etwas Prinzipielles: um den Aufstand der Bürger gegen die Macht des Geldes und gegen den grenzenlosen Konsum, letztlich also um die kulturelle Zukunft eines ganzen Landes, und das macht den unterhaltsamen, kleinen Film zum Ausgangspunkt für (hoffentlich) viele Diskussionen.(programmkino)




Demnächst

BEALE STREET von BARRY JENKINS

Zwei Jahre nach seinem überraschenden Oscar-Gewinner „Moonlight“ thematisiert Barry Jenkins in „Beale Street“ erneut die afro-amerikanische Gegenwart - auch wenn sein Film in den 70ern spielt. Basierend auf einem Roman von James Baldwin erzählt er von Liebe und Rassismus und vor allem der Ungerechtigkeit des amerikanischen Justizsystems.(programmkino)




Demnächst:

MONSIEUR CLAUDE 2 - IMMER FÜR EINE ÜBERRASCHUNG GUT von PHILIPPE DE CHAUVERON

Vor vier Jahren avancierte sie zum Publikumshit: Die schwarzhumorige, französische Familienkomödie über einen bourgeoisen Vater am Rande des Nervenzusammenbruchs, den seine Töchter Toleranz lehren. Nicht immer können Fortsetzungen an solche Erfolge nahtlos anknüpfen – hier schon: Regisseur Philippe de Chauveron zündet mit seinem turbulenten Sequel des Culture-Clash-Streifen erneut ein Feuerwerk an pointiertem Witz und erfrischender, schonungsloser Provokation. Hauptdarsteller und Publikumsliebling Christian Clavier als „old school“-Repräsentant zwischen Zynismus und Lebenslust, bestens besetzte Nebenrollen, genaues Timing und eine verblüffende Leichtigkeit trotz des brisanten Themas machen diese charmant-bissige gesellschaftliche Gratwanderung zum idealen „Gute-Laune-Film“.
(programmkino)



Ab 11.April:
CHRISTO - WALKING ON WATER von ANDREY PAOUNOV


Der bulgarisch-amerikanische Künstler Christo ist berühmt für seine Aufsehen erregenden Installationen, wie etwa die Reichstagsverhüllung in Berlin. Seine spektakulären „Floating Piers“ im norditalienischen Iseo-See zogen im Sommer 2016 mehr als eine Million Menschen an. Fasziniert von seiner Idee „über Wasser zu wandeln“ spazierten Besucher aus aller Welt über drei Kilometer lange schwimmende Stege, die mit gelb-orange schimmerndem Gewebe überzogen waren. Im Stil von Cinema Verité blickt die spannende Doku des bulgarischen Regisseurs Andrey M. Paounov hinter die Kulissen und verfolgt die turbulente Entstehungsgeschichte dieses gigantischen Projekts samt Hürden, Erfolgen und Widerständen. Dabei entsteht ein feinfühliges Porträt des 81jährigen legendären Ausnahmekünstlers, der unterstützt von seinem Neffen, nun ohne seine verstorbene Frau Jeanne, weiterarbeitet. Ein sinnliches Kinoerlebnis, nicht nur für Kunstliebhaber.(programmkino)




Demnächst:

VAN GOGH - AN DER SCHWELLE ZUR EWIGKEIT von JULIAN SCHNABEL

Vielleicht ist ein Künstler der Richtige, einen Film über einen Künstler zu drehen. Zumal es dem Maler und Filmemacher Julian Schnabel in „Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit“ weniger darum geht, einen klassischen biographischen Film zu drehen, als einen filmischen Weg zu finden, den besonderen Blick zu verstehen, den van Gogh auf die Welt hatte. Ein außerordentlicher Film über einen außerordentlichen Maler.(programmkino)




Ab 09.Mai:

DAS ENDE DER WAHRHEIT von PHILIPP LEINEMANN

Deutsches Genre hat es nicht leicht, weder bei der Finanzierung noch beim Publikum. So kann man nur hoffen, dass Philipp Leinemanns Geheimdienst-Drama „Das Ende der Wahrheit“ ein Publikum findet, das Lust hat, sich auf eine komplizierte, hervorragend recherchierte Geschichte einzulassen, die zeitgemäße politische, gesellschaftliche Fragen auf überzeugende Weise verhandelt.(programmkino)

Mit Ronald Zehrfeld, Alexander Fehling, Axel Prahl, Claudia Michelsen, Antje Traue, August Zirner


Trailer folgt

Ab 30.Mai

ROADS von SEBASTIAN SCHIPPER

In der Wüste von Marokko bringt das Schicksal den 17-jährigen Gyllen aus London und den gleichaltrigen William aus dem Kongo zusammen. William ist auf der Suche nach seinem Bruder, Gyllen befindet sich auf der Flucht vor seiner Familie. Ihre Reise führt die beiden quer durch Europa.
Der Film ist in der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis 2019.