Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Mittwoch, den 26.06.2019:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Roads

18:00 Bundesplatz-Kino:
Zwischen den Zeilen

20:30 Bundesplatz-Kino:
The Dead Don´t Die

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Impressum

Eva-Lichtspiele
14. Polnisches Filmfestival

FilmPOLSKA: Begnadigung (OmU)

Neues Polnisches Kino
 
Ulaskawienie / Begnadigung / Pardon

Am 1. Mai um 20.30 Uhr.


PL 2018
R/B: Jan Jakub Kolski
100 min, OmU
K: Julian A. Ch. Kernbach, Jan Jakub Kolski
S: Konrad Sniady
M: Dariusz Górniok
D: Grazyna Blecka-Kolska, Jan Jankowski, Michal Kaleta u. a.

Kolski ist einer der profiliertesten Autorenfilmer Polens. Seine Spezialdisziplin sind kleine, auf den ersten Blick unspektakuläre, parabelhafte Geschichten, die sich in der Provinz abspielen und gelegentlich autobiografische Züge tragen – genau wie „Ulaskawienie“. Der Regisseur entführt uns nach Popielawy, wo er bei seinen Großeltern seine Kindheit verbrachte. Sie sind die Helden seines ungewöhnlichen Roadmovies.

Das eigenwillige Paar, das nicht wie füreinander geschaffen wirkt und doch unzertrennlich ist, hat gerade seinen Sohn verloren, der als sogenannter verfemter Soldat nach dem Zweiten Weltkrieg im Untergrund die Kommunisten bekämpfte und vom Geheimdienst erschossen wurde. Sie haben gegen alle Vernunft eine dramatische Entscheidung getroffen, ihn heimlich in den Hunderte Kilometer entfernten Karpaten beizusetzen. Eine kreuzgefährliche Reise durch das Nachkriegschaos beginnt, in der es nicht nur um Überleben und Ankommen geht, sondern auch um die Wahrung der menschlichen Würde in Zeiten, in denen ein Menschenleben nicht viel wert ist.

Jan Jakub Kolski (geb. 1956) studierte Kamera in Lódz und drehte zahlreiche Kino- und TV-Filme, für die er meist auch die Drehbücher schrieb. Seine Filme der Achtziger- und Neunzigerjahre wie „Pobrzeb kartofla“ (1990) und „Jancio Wodnik“ (1993) gelten als Kult und wurden auf Festivals gefeiert. Auch spätere Arbeiten wie „Pornografia“ (2003), „Jasminum“ (2006) oder „Wenecja“ (2010) erhielten zahlreiche Auszeichnungen.