Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Donnerstag, den 18.04.2019:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Die Wiese

18:00 Bundesplatz-Kino:
Christo - Walking on Water (OmU)

20:30 Bundesplatz-Kino:
Das Haus am Meer

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Impressum

Eva-Lichtspiele
14. Polnisches Filmfestival

FilmPOLSKA: Fugue (OmU)

Neues Polnisches Kino - Wettbewerb
 
Fuga / Fugue
*nominiert für den Wettbewerb

Am Montag 29.4. um 20.30 Uhr.


PL/CZ/SUI 2018
R: Agnieszka Smoczynska
100 min, OmU
B: Gabriela Muskala
K: Jakub Kijowski
S: Jaroslaw Kaminski
M: Filip Míšek
D: Gabriela Muskala, Lukasz Simlat, Malgorzata Buczkowska-Szlenkier, Zbigniew Walerys, Halina Rasiakówna u. a.

Nach ihrem gefeierten, furiosen, bunten Horror-Trash-Musical Córki dancingu/ Sirenengesang/ The Lure überrascht Smoczynska mit einem ernsten Psycho-Kammerspiel, zu dem die Hauptdarstellerin Gabriela Muskala das Drehbuch schrieb. Sie verkörpert eine Frau mit einem doppeltem Knick in ihrer Biografie: Vor zwei Jahren war die brave Mutter aus der Gegend von Wroclaw plötzlich verschwunden und hatte sich ohne jegliche Erinnerung in Warschau neu erfunden. Als starke, selbstbewusste Frau hat sie sich durchs Leben geboxt, bis eine TV-Sendung ihre Identität offenlegt. Nun ist sie zurück in den Armen ihrer Familie und könnte sich dort kaum fremder fühlen.

In dunklen Bildern und mit mutigem Sounddesign entblättert die Regisseurin das zerrissene Innere ihrer Hauptfigur, der sie stets dicht auf den Fersen bleibt. Dass diese nicht zwingend sympathisch, aber stets nachvollziehbar bleibt, ist neben einem gekonnten Schnitt vor allem der grandiosen Leistung der Hauptdarstellerin zu verdanken, welche Blicke tief in die Seele ihrer Figur zulässt, ohne sie vollständig zu enträtseln.

Agnieszka Smoczynska (geb. 1978) studierte in Poznan, Wroclaw sowie Katowice und nahm an der Andrzej Wajda Masterschool für Regie in Warschau teil. Sie drehte zahlreiche Dokumentar- und Kurzfilme, bevor sie mit „Córki dancingu“ (2015) ihr vielfach preisgekröntes Langspiel-Debüt veröffentlichte.