Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Donnerstag, den 18.04.2019:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Die Wiese

18:00 Bundesplatz-Kino:
Christo - Walking on Water (OmU)

20:30 Bundesplatz-Kino:
Das Haus am Meer

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
14. Polnisches Filmfestival

FilmPOLSKA: Panic Attack (OmU)

Neues Polnisches Kino - Wettbewerb
 
Atak paniki / Panic Attack
*nominiert für den Wettbewerb

Am Donnerstag 25.4. um 20.30 Uhr.

Gast: Aleksandra Pisula, Drehbuchautorin.


PL 2017
R: Pawel Maslona
100 min, OmU
B: Pawel Maslona, Bartlomiej Kotschedoff, Aleksandra Pisula
K: Cezary Stolecki
S: Agnieszka Glinska
M: Jimek (Radzimir Debski)
D: Artur Zmijewski, Dorota Segda, Nicolas Bro, Magdalena Poplawska, Grzegorz Damiecki, Julia Wyszynska, Malgorzata Hajewska-Krzysztofik, Bartlomiej Kotschedoff u. a.

Der Episodenfilm erzählt Geschichten von Menschen, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben: Zwei Teenager verpassen sich beim ersten Kiffen gleich eine Überdosis. Ein Noch-Ehepaar versucht im Restaurant, gesittet seine längst fällige Scheidung zu organisieren. Eine Internet-Porno-Queen bekommt mitten in den Dreharbeiten ungebetenen Besuch. Fluggäste schlagen sich mit unbequemen Sitznachbarn herum. Eine Braut muss ihre Hochzeitsfeier hochschwanger hinter sich bringen. Und ein Kellner versucht, moralische Spielschulden zu begleichen.

In seinem gefeierten, meisterhaft montierten Debüt webt der Regisseur in vorerst getrennten Erzählfäden, die er später geschickt und auf überraschende Weise miteinander verknüpft, ein Bild von gewöhnlichen Menschen, die in alltäglichen Situationen unvermittelt aus der Bahn geworfen werden. Wie sie sich mit allen Kräften gegen ihr grausames Schicksal wehren, ist tragisch und saukomisch zugleich, vor allem aber zutiefst menschlich. Denn in jedem von ihnen erkennen die Zuschauer_innen ein Stück von sich selbst wieder.

Pawel Maslona (geb. 1983) studierte in Katowice, er drehte Kurzfilme und war Ko-Autor von Marcin Wronas Spielfilm „Demon“ (2015), bevor er mit ATAK PANIKI debütierte und zahlreiche Preise gewann.