Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Mittwoch, den 26.06.2019:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Roads

18:00 Bundesplatz-Kino:
Zwischen den Zeilen

20:30 Bundesplatz-Kino:
The Dead Don´t Die

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
OSCAR 2019 - Bester Darsteller: RAMI MALEK als FREDDIE MERCURY!

Bohemian Rhapsody (OmU)

Freitags ist bei uns OmU-Tag!
 
Karfreitag 19.4.: um 20.30 Uhr - in OmU!
Ostermontag 22.4.: um 20.30 Uhr - in OmU!


Für alle, die diesen mitreißenden Film bislang verpasst haben!
Rami Malek lässt Freddie Mercury wieder auferstehen! Unter der Regie von Bryan Singer wird die Queen-Erfolgsstory von der Gründung der Band im Jahr 1970 bis zum Auftritt 1985 beim Live-Aid-Konzert im Wembley Station erzählt.
"Rami Malek verschreibt sich mit Haut und Haaren einem Part, an dem man eigentlich nur scheitern kann. Aber Malek rockt und bringt Mercury in all seiner schillernden Ambivalenz zum Leuchten. ... Mitreißend." (Ticket/Tagesspiegel)

USA 2018
Regie: Bryan Singer, Dexter Fletcher
Darsteller: Rami Malek, Joseph Mazzello, Lucy Boynton, Mike Myers, Gwilym Lee, Tom Hollander
135 Minuten

"Acht Jahre nachdem das Projekt zuerst angekündigt wurde und ein knappes Jahr nachdem Bryan Singer gefeuert wurde und der Film in die Hände des ursprünglich ausgewählten Regisseurs Dexter Fletcher überging, darf die Queen-Biografie nun auf die Bühne stolzieren. Wobei Sänger Freddie Mercury natürlich klar der Fokus des Films ist. Die Jahre 1969 bis 1985 abdeckend, zeigt BOHEMIAN RHAPSODY den Aufstieg der Band als Hintergrund für die Geschichte des ehemaligen Farrokh Bulsara. Egal, ob er demonstriert, welche Vorteile sein prägnantes Gebiss einem Sänger bieten, bei den Aufnahmen experimentelle Ansätze einfordert oder einem schockierten EMI-Mann (Mike Myers) das titelgebende Stück präsentiert, Freddie ist immer der Motor aller Aktivität. Rami Malek (MR. ROBOT) stellt seinen ansteckenden Enthusiasmus und sein spektakuläres Bühnengehabe exakt nach, zeigt in den Szenen mit seiner Verlobten Mary (Lucy Boynton) aber auch eine Seite, welche die Angst vor Einsamkeit ahnen lässt, die Freddie später mit Partys und Drogen bekämpfte. Auch dem Prozess des Zögerns, bevor er sich eingestehen kann, bisexuell zu sein, wird die nötige Zeit gegeben. Dafür wird gerade die frühe Karriere der Band so zügig zusammengefasst, dass es wirkt, als hätte die Gruppe sich dafür nicht sonderlich anstrengen müssen. Jeder noch so kuriose Einfall erweist sich als richtig und wird zum Erfolg, bis Queen als großes Finale in einer der wahrscheinlich imposantesten Szenen dieses Jahres beim „Live Aid“-Festival auftreten und ein Meer von Armen „Radio Gaga“ klatscht. BOHEMIAN RHAPSODY schafft es, aus einer bekannten Geschichte, dessen tragisches Ende im Voraus bekannt ist, einen Film zu machen, der der klassischen Drei-Akt-Struktur folgt, dabei niemals manipulativ oder kitschig ist, und überzeugend an Liebe und Freundschaft glauben lässt.
Christian Klose, INDIEKINO BERLIN