Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Dienstag, den 23.10.2018:


16:00 Bundesplatz-Kino:
Das Prinzip Montessori

18:00 Bundesplatz-Kino:
Waldheims Walzer

20:30 Bundesplatz-Kino:
Offenes Geheimnis

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Impressum

Eva-Lichtspiele
Susanne Wolff in

Styx

Mehrfach ausgezeichnet - u.a. bei der Berlinale mit dem Preis der DEFA-Stiftung, dem HEINER-CAROW-PREIS!
 
Mittwoch 17.10.: um 15.30 Uhr.
Zum letzten Mal!

Deutschland / Österreich 2016-2018
Regie: Wolfgang Fischer
Drehbuch: Ika Künzel, Wolfgang Fischer
Kamera: Benedict Neuenfels
Mit Susanne Wolff, Gedion Oduor Wekesa, Kelvin Mutuku Ndinda
94 Min.

Rike, 40, ist eine erfolgreiche Ärztin, deren Dienst ihr alles abverlangt. In ihrem dringend benötigten Jahresurlaub will sie sich einen lang gehegten Traum erfüllen und allein auf einem Segelschiff von Gibraltar nach Ascension, eine kleine tropische Insel mitten im Atlantischen Ozean, reisen. Ihr Wunsch nach unbeschwerten Ferien scheint sich zu erfüllen, doch nach einem Sturm schlägt das schöne Abenteuer in eine nicht gekannte Herausforderung um: In der Nähe ihres Schiffes entdeckt sie ein schwer beschädigtes, hoffnungslos überladenes Flüchtlingsboot. Mehr als hundert Menschen sind vom Ertrinken bedroht. Rike versucht, Hilfe zu organisieren. Doch sie spürt immer mehr, dass Humanität zur reinen Utopie verkommen ist.
Wolfgang Fischers Film zeigt einen Überlebenskampf auf dem Wasser, in dem die grausame Fremdbestimmtheit in Not geratener Menschen spürbar wird. Das Meer wird zum existentiellen Schauplatz eines allegorischen Dramas.

Quelle: 68. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

Die DEFA-Stiftung verlieh auf den 68. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2018 den mit 5.000 Euro dotierten Heiner-Carow-Preis an Wolfgang Fischer für seinen Film "Styx".

Jurybegründung:
"Mit dem Heiner-Carow-Preis wird 2018 der Film "Styx" geehrt. Mit "Styx" ist dem Regisseur Wolfgang Fischer und seinem Team, voran den beiden überragenden Darstellern Susanne Wolff und Gedion Oduor Wekesa, ein in der Tiefe beeindruckender Film gelungen.
Auf der Grundlage eines klugen Buches, einer global relevanten Idee, eines Spürsinns und Gefühls für die Weltlage ist bei außerordentlicher Kameraführung, fein empfundener Bildmontage, feinsinnig abgestimmter Tonebene und vor allem dem meisterlichen Spiel der beiden Protagonisten ein Werk entstanden, das uns - geradezu atemberaubend - in unser aller Dilemma hineinführt.

Mitten im selbstgewählten lang erträumten Urlaubsprogramm wird eine selbstbewusste, souveräne Frau plötzlich bis ins Mark erschüttert, als Menschen, die in existenzielle Not geraten sind, ihre Pläne durchkreuzen. Ihre eigentliche Profession ist das Helfen und Heilen. Auf einmal ist sie mit einem Problem konfrontiert, dessen Lösung ihre Kräfte und Möglichkeiten übersteigt, zumal sie komplett auf sich allein gestellt ist. Hilfe und Unterstützung, um die sie wiederholt bittet, wird ihr versagt. Alleine gelassen, ist sie mit einem von ihr geretteten afrikanischen Jungen und mit seiner hoffnungslosen Gefühlslage konfrontiert.
Tief berührend führt uns der Film ihre Irritation vor Augen, eine Irritation, die wir möglicherweise alle brauchen, um die eigene und die ganze Welt neu sehen zu lernen.
Auf erschreckend selbstverständliche Weise sind plötzlich elementarste Fragen im Raum. Was sind die Grundlagen unserer Existenz? Wohin gehen unsere Fantasien, unsere Wünsche? Passen diese noch zur Welt, zum kleiner gewordenen Planeten? Unsere Konzepte, unsere Ambitionen - alles wackelt…das ganze schöne Gebäude…Herausforderungen, die wir von nun an und in der Zukunft werden bewältigen müssen!!!
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Film, der uns tief berührt hat, und mehr als nur ein Film ist."




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