Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Donnerstag, den 21.06.2018:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Der Buchladen der Florence Green

18:00 Bundesplatz-Kino:
In den Gaengen

20:30 Bundesplatz-Kino:
Maria by Callas

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Impressum

Eva-Lichtspiele
Zum 80. Geburtstag von K.H. Hödicke

Hoedicke Gobi

 
Am Dienstag 17. April um 18.00 Uhr.

Bei uns zu Gast: K.H. HÖDICKE
und der Filmemacher HELMUT WIETZ


HÖDICKE GOBI
Dokumentarfilm über
eine verschwundene Stadtlandschaft
und ihren Maler

Ein Film von Helmut Wietz.
D 1995 45min. gedreht auf 35mm neu digitalisiert Produktion: Common Film Produktion
Kamera: Axel Block/ Dieter Welsch Kameraassistent: Claudio Kocking Musik: Konrad Schnitzler Schnitt: Yvonne Loquens Ton: Eoin Moore Tonmischung: Bernhard Rogge Regie: Helmut Wietz

mit Hermann Wiesler/ Jörn Merkert/ Elvira Hödicke/ Thomas Kempas/ Christos Joachiamidis
Rainer Fetting/ Helmut Middendorf/ Hella Santarossa/ René Block

1974 zieht der Maler K.H. Hödicke aus seinem alten Atelier in der Großgörschenstr. 35 in Schöneberg in sein neues Atelier in die Dessauer Str. 6-7, in das ehemalige Gebäude der Deutschen Zentraldruckerei, hoch über dem Niemandsland zwischen Kulturforum, Potsdamer Platz und Mauer.
Nachts schimmerte der Mercedes-Stern vom Europa-Center herüber, während auf der anderen Seite der Martin-Gropius-Bau mit seinen leeren Fensterhöhlen die Grenze zum östlichen Niemandsland markierte. Aus der Ferne tönte das Gebell deutscher Schäferhunde herüber, während die Scheiben der Fenster vom Druck der tieffliegenden amerikanischen Hubschrauber vibrierten.
Mit dem Rücken zur Mauer und dem Blick über die Wüste eröffnete sich eine andere Perspektive auf die geteilte Stadt Berlin. Hödickes GROSSE GOBI zog sich vom Landwehrkanal bis zum Potsdamer Platz hin, während die KLEINE GOBI, auf der anderen Seite der Dessauer Strasse gelegen, ein durch die Mauer begrenzt in das Unkraut hineingeteerter Parkplatz war. Der Großteil der Mauerbesucher wurde in Busladungen zum Potsdamer Platz gekarrt, nur wenige verirrten sich in die kleine Gobi und starrten auf die spanischen Reiter, die die Stresemannstraße in Richtung Potsdamer Platz blockierten...
Der Film HÖDICKE - GOBI ist sowohl ein Porträt des Malers, Objekte- und Filmemachers K.H.Hödicke wie auch das Porträt einer verschwundenen Berliner Landschaft, die zehn Jahre nach dem Fall der Mauer nur noch schwach zu uns herüber schimmert.

"Wietz betreibt in seiner Collage aus Stadtbildern, Gemälden und Gesprächen mit Hödickes Lebens- und Künstlergefährten eine Spurensuche nach der Entstehung von Kunst. Er zieht Parallelen zwischen Hödickes Malstil und dessen Faible für das Fechten, zeigt den reizvollen Widerspruch zwischen Theorie und Praxis. Wenn etwa allzusehr von Hödickes Grenzgängen zwischen Figuration und Abstraktion die Rede ist, setzt er geschickt den Kampf des Künstlers mit dem Material dagegen. Wie fertigt man den Abguß eines aus einem Plastikstuhl, einem Benzinkanister und einem Pappkarton bestehenden Objekts an? Warum ist es besser, mit Kunstharz zu malen? Hödicke und seine Schüler erzählen, und man möchte stundenlang zuhören."
DIE WELT

Vorfilm: MADE IN NEW YORK

1973. 16 mm, Farbe, 26 Min., Produzenten: Neuer Berliner Kunstverein - Videothek und Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin zusammen mit Cornelia Balcerowiak und Helmut Wietz.

... und am SONNTAG um 11 Uhr in unserer Matinee:
KURZFILME VON KH HÖDICKE !


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