Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Dienstag, den 25.09.2018:


16:00 Bundesplatz-Kino:
Familie Brasch

18:00 Bundesplatz-Kino:
Styx

20:30 Bundesplatz-Kino:
Asphalt-Cowboy (1969, OmU)

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
Italienischer Filmabend im Bundesplatz-Kino!

Die Hausschluessel (OmU)

Freitags ist bei uns OmU-Tag!
 
Am Freitag um 18.00 Uhr.

LE CHIAVI DI CASA
DIE HAUSSCHLÜSSEL
Italienische Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Wir zeigen den Film in einer 35mm-Kopie!

Einführung und Moderation des Nachgesprächs im Foyer: Dr. Silvia Cresti.


Italien/Frankreich/Deutschland 2004, 105 Min, Farbe
Regie: Gianni Amelio
Buch: Gianni Amelio, Sandro Petraglia, Stefano Rulli
Darsteller: Kim Rossi Stuart (Gianni), Andrea Rossi (Paolo), Charlotte Rampling (Nicole), Alla Faerovich, Pierfrancesco Favino u.a.

Inspiriert von dem autobiographischen Roman „Zwei Leben“ von Guiseppe Pontiggia drehte der preisgekrönte Regisseur Gianni Amelio (GESTOHLENE KINDER, LAMERICA) das einzigartige Portrait einer Vater-Sohn-Beziehung, die auf eine außergewöhnliche Probe gestellt wird: In einem Nachtzug nach Berlin begegnet Gianni (Kim Rossi Stuart) zum ersten Mal seinem bereits 15-jährigen Sohn Paolo (Andrea Rossi). Als die Mutter damals bei der Entbindung des Kindes unerwartet starb, fühlte sich Gianni der Situation nicht gewachsen und lief einfach davon. Aufgewachsen und betreut in der Familie von Giannis Bruder, muss der behinderte Paolo nun nach Berlin in eine Spezialabteilung der Charité zur Kontrolluntersuchung - und der für ihn unbekannte Vater soll ihn auf der Reise begleiten. Zusammengeworfen in eine für beide unerwartete Situation, müssen sie sich kennenlernen und Schritt für Schritt die gegenseitige Entfremdung überwinden...

Mit DIE HAUSSCHLÜSSEL ist Gianni Amelio ein einfühlsames Roadmovie über Entfremdung, Annäherung und Zuneigung gelungen. Neben dem in Italien sehr bekannten Kim Rossi Stuart überzeugt vor allem der auch im wirklichen Leben behinderte Andrea Rossi als Paolo, der hier zum ersten Mal vor der Kamera stand.
In einer prägnanten Nebenrolle ist Charlotte Rampling zu sehen.

Ich habe diesen Titel gewählt, um eine Grenze zu markieren zwischen der Zeit in der man noch
Kind ist – und deshalb abhängig von den Eltern – und den späteren Jahren, wenn man
erwachsen genug ist, um die Hausschlüssel zu verlangen und Autonomie von Mutter und Vater einzufordern."
(Gianni Amelio)

Emotionalität pur, aber kein Kitsch – das ist die Handschrift eines großen europäischen Autorenfilmers. Amelio gelingt es leise und unaufdringlich, den Zuschauer mitzunehmen. Er entwirft ein facettenreiches Panorama von zwischenmenschlichen Motiven. Wer sich darauf einläßt, wird sich nicht entziehen können.“ (Filmecho)

GIANNI AMELIO erhielt nicht nur die höchsten Auszeichnungen des italienischen Kinos – fünfmal den Nastro d´argento, dreimal den David di Donatello und dreimal den Grolla d´oro – sondern er war auch im Wettbewerb der wichtigsten internationalen Festivals vertreten: Cannes (Großer Preis der Jury 1992 für GESTOHLENE KINDER) und Venedig (Goldener Löwe 1998 für SO HABEN WIR GELACHT). 1991 bekam er eine Oscar-Nominierung für OFFENE TÜREN und er gewann zudem dreimal den Felix für den besten Europäischen Film. Darin hat ihn bis heute keiner übertroffen.
In den letzten Jahren widmete er sich vor allem Dokumentationen für das Fernsehen, für UNICEF und LEGAMBIENTE. Neben seiner Regietätigkeit unterrichtet er die Regieklasse der National School of Cinema und hielt Seminare an verschiedene Universitäten in Europa und den USA.

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