Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Donnerstag, den 14.12.2017:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

18:00 Bundesplatz-Kino:
Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

20:00 Bundesplatz-Kino:
The Square

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Impressum

Eva-Lichtspiele
VINCENT LINDON als

Auguste Rodin

Letzte Vorstellungen!
 
Montag: um 15.30 Uhr.

Frankreich 2017
Regie & Buch: Jacques Doillon
Darsteller: Vincent Lindon, Izia Higelin, Severine Caneele, Bernard Verley, Anders Danielsen Lie, Olivier Cadiot u.a.
119 Minuten

Paris, 1880. Der ebenso skandalträchtige wie erfolgreiche Bildhauer Auguste Rodin (Vincent Lindon) wähnt sich am Ziel seiner Träume. Mit 40 Jahren erhält er seinen ersten Staatsauftrag: „Das Höllentor“ – inspiriert von Dantes „Göttlicher Komödie“ – soll als Bronzeportal den Eingang des neuen Kunstgewerbemuseums im Pariser Louvre schmücken. Sechs Meter hoch und vier Meter breit, setzt sich das gigantische Hochrelief aus später so berühmten Einzelskulpturen wie „Der Denker“ und „Der Kuss“ zusammen – eine alles verschlingende Arbeit, die zu Rodins Lebenswerk wird. Eine Phase manischen Schaffens beginnt...

"Reicht es für einen biographischen Film aus, Leben und Werk eines berühmten Menschen zu schildern, Erfolge und Misserfolge, Triumph und Scheitern abzubilden? ...
Jacques Doillon wählt für seinen Film über Rodin einen anderen Ansatz. Aus der Arbeit an einer Dokumentation über den Bildhauer entstand dieses Spielfilmprojekt, was manches über den Blick erzählt, dem Doillon folgt. Zwar spart auch er nicht an markanten, bekannten Momenten aus Rodins Leben, lässt berühmte Künstler-Kollegen wie Monet, Hugo, Rilke oder Cézanne auftreten, doch was ihn in erster Linie zu interessieren scheint ist der Prozess der Arbeit.
Das wichtigste Material, so heißt es einmal aus dem Munde Rodin, ist der Lehm, also eigentlich nur die Grundform einer Skulptur, die dann gegossen wird. Doch dieses scheinbar einfachste, billigste Material ist auch das formbarste, das physischste, das mit bloßen Händen geformt wird und dadurch - zumindest durch die Kunst Rodins - in eine Form gebracht werden kann, die der Lebendigkeit der Natur entspricht. Immer wieder sieht man dann auch Rodin fühlen, fahren seine Hände über Steine oder Äste, natürlich auch über Körper, scheint er mit den Händen die Lebendigkeit, das Wesen der Objekte zu erspüren und dies in seine Skulpturen übertragen zu wollen.
Spannend zu beobachten ist dieser Schaffensprozess, fast dokumentarisch wirkt in Momenten die penible Darstellung des Entstehens einer Skulptur, doch ganz können diese Szenen nicht losgelöst sein von einer konventionellen Erzählstruktur, die vielleicht notwendig ist, um den Film zusammenzuhalten ... "
(programmkino.de)



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